Die kalte Jahreszeit stellt unsere Haut vor eine harte Belastungsprobe. Trockene Heizungsluft und kalte Temperaturen setzen Haut und Haaren in besonderem Maße zu. Es gibt viele Möglichkeiten, sich bei Kälte zu wärmen, trockene Haut allerdings verschwindet meist nicht von einem auf den anderen Tag. Um schuppende Hautflächen zu vermeiden, ist eine ausgiebige Hautpflege im Winter unbedingt notwendig. Mit speziellen Cremes, Gesichtsmasken und Lotions kann man gezielt juckender Haut und trockenen Stellen entgegen wirken. Die kalte Jahreszeit ist aber nicht immer ausschließlich für die Hautprobleme verantwortlich. Häufig können auch andere Ursachen zugrunde liegen, die wiederum durch die extremen Witterungsbedingungen verstärkt werden. Um sicher zu gehen, welche Ursachen für trockene Haut verantwortlich sind, lohnen sich ein Gang zum Dermatologen und eine Hautbildanalyse, um den Hauttyp zu erkennen.
Gründe für trockene Haut
Die Gründe für schuppende, juckende und trockene Haut sind vielfältig. Mögliche Ursachen für trockene Haut können sein:
- starker Alkohol- und Zigarettenkonsum: Diese Gifte greifen die Zellstruktur an
- starkes Untergewicht
- Aufenthalt an Orten mit extremen klimatischen Bedingungen
- anhaltender Flüssigkeitsmangel durch zu geringe Flüssigkeitszufuhr
- Mangelernährung, Diäten oder ungesunde Ernährung: Diese ziehen einen Vitaminmangel nach sich
- unbekannte oder bislang unerkannte Krankheiten der Haut wie Neurodermitis
- falsche oder aggressive Hautpflege
- zu häufiges Waschen oder Duschen
- die Einnahme von Medikamenten
- zu starkes Sonnenbaden oder Besuche im Solarium
- Stoffwechselstörungen wie Diabetes
- hormonelle Umstellungen oder Hormonstörungen durch Schwangerschaft und Pubertät
- genetische Störungen oder Allergien
Konsequenzen ziehen und optimal pflegen
Hat der Arzt oder Dermatologe ernsthafte Erkrankungen ausgeschlossen, sollten die Lebensumstände und die eigenen Verhaltensweisen analysiert und beobachtet werden. Mit ein wenig Glück sorgen kleine Änderungen wie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr oder Verzicht auf Alkohol dafür, dass sich das Hautbild erheblich verbessert. Bei Cremes und Lotionen sollte man sanfte und unparfümierte Gesichtspflege mit einem neutralen pH-Wert bevorzugen. Lotionen für sensible und trockene Haut werden in der Regel von fast allen Hauttypen gut vertragen. Nicht nur die Gesichtshaut, sondern auch der Körper benötigt viel Pflege, da die trockenen Stellen häufig auch an Händen, Unterschenkeln oder Füßen auftreten. Nach dem Duschen sollte man deshalb öfter eine rückfettende Creme verwenden. Wenn die Zeit zu knapp für eine ausgiebige Pflege ist, helfen auch Duschöle, da diese einen angenehmen Film auf der Haut bilden.